Licht aus, Wefers an!Bei hochsommerlichen Temperaturen und auf einem überragenden Grün trat der SV Dalum II am Freitagabend zum Auswärtsspiel beim Kreisklassen-Absteiger VfL Emslage II an. Mit einem stark besetzten, breiten Kader reisten die ⚫️🟡 an und erwischten einen echten Traumstart: Lennart Mensen belohnte die frühe Spieldominanz und schloss einen Angriff überragend zum 1:0 ab.
Bitter nur, dass Mensen, der sich derzeit nicht nur im Gym, sondern auch am Ball in absoluter Topform präsentiert, kurz darauf nach einem harten Zweikampf verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Gute Besserung an dieser Stelle! Für ihn kam Kolja Kasan ins Spiel, der sich nahtlos einfügte und die linke Außenbahn ordentlich belebte. Dalum blieb am Drücker und schraubte das Ergebnis in der 31. Minute verdientermaßen hoch: David Schönemann stellte nach einer feinen Kombination auf den 2:0-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spielgeschehen jedoch spürbar. Emslage kam extrem druckvoll aus der Kabine und setzte die Dalumer Hintermannschaft rund 20 Minuten lang pausenlos unter Dauerdruck. In dieser Phase hielt allen voran Keeper Lennart Wefers den Vorsprung fest: Der unangefochtene „Man of the Match“ glänzte mit sensationellen Paraden und brachte die Emslager Offensive schier zur Verzweiflung. Mit vereinten Kräften, der nötigen Ruhe des Schlussmanns sowie etwas Aluminium-Glück bei Pfosten- und Lattentreffern überstand der SVD die Drangphase schadlos.
Dann schlug der Joker zu: Lukas Müller wurde freigespielt, lief auf und davon und schob das Leder alleine vor dem Keeper eiskalt ins untere Eck zum 3:0 ein. Von beiden Mannschaften kam in der Schlussphase bei schwindendem Tageslicht nicht mehr viel – genau wie vom Flutlicht, denn das streikte den gesamten Abend über komplett und blieb auch im Dunkeln aus. Die letzten Minuten wurden somit eher nach Gefühl als nach Sicht zu Ende gezittert. Das hielt Timo Goldenbow nach einer extrem starken Partie jedoch nicht davon ab, nach einem langen Ball frei vor dem gegnerischen Torwart die Ruhe zu bewahren und den Ball eiskalt zum 4:0-Endstand einzunetzen.
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